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Aktuelle Studie: Vardenafil schützt Mäuse vor Schwerhörigkeit durch Lärm

In unserer heutigen Gesellschaft ist ein gewisser permanenter Lärmpegel fast unvermeidbar. Das gilt insbesondere für Stadtbewohner. Der tägliche Straßenverkehr, Baustellen und Flugzeuge versetzen unseren Organismus zu jeder Minute in Alarmbereitschaft – auch, wenn wir es nicht direkt merken.

Aktuelle Studie: Vardenafil schützt Mäuse vor Schwerhörigkeit durch LärmWenn der Lärm zu intensiv wird, kann es sogar passieren, dass die Sinneszellen in unseren Ohren beschädigt werden. Besonders fatal: Einmal beschädigte Sinneszellen gelten als irreparabel. Das heißt: Wenn die Verbindungen zum Gehirn erst einmal kaputtgegangen sind, droht ein Hörverlust, der uns für den Rest unseres Lebens begleitet.

Eine Studie des Zentrums für Neurosensorik des Universitätsklinikums Tübingen macht jedoch nun Hoffnung: Vardenafil, der Wirkstoff von Levitra, soll Mäuse vor Schwerhörigkeit durch Lärm schützen können. Das Potenzmittel soll dabei Reparaturmechanismen in Gang setzen, die es in dieser Form ansonsten nicht geben würde.

Wie Vardenafil das Gehör der Mäuse genau schützt, welche Prozesse dabei im Körper vorgehen und wieso die Ergebnisse vermutlich nicht auf den Menschen übertragen werden können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Wie schützt Vardenafil das Gehör von Mäusen?

Die Substanz, die die Sinneszellen der Mäuse vor einer Beschädigung schützen kann, ist das sogenannte zyklische Guanosinmonophosphat (kurz: cGMP). Die Forscher aus Tübingen haben herausgefunden, dass sie die Konzentration des cGMP durch die Gabe von Vardenafil erhöhen können.

Selbst wenn den Mäusen das Potenzmittel innerhalb von 24 Stunden nach einer immensen Lärmbelästigung gegeben wurde, hat der Wirkstoff die Sinneszellen in den Ohren der Mäuse geschützt. Die Forscher nehmen an, dass der Stoff die Reparaturmechanismen im Gehörgang stärker voranbringt.

Sollten Bauarbeiter und Co nun täglich Levitra einnehmen?

Bei der vorliegenden Studie sollte man sich immer vor Augen führen, dass die Experimente lediglich an Mäusen durchgeführt wurden. Das Gehirn von Mäusen ähnelt dem des Menschen zwar relativ stark, allerdings können solche Ergebnisse trotzdem nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen werden. Um definitive Aussagen über die Wirkung auf den Menschen treffen zu können, müsste die Studie auch am Menschen selbst reproduziert werden.

Beim Menschen könnte Vardenafil sogar einen gegenteiligen Effekt auslösen: In der Packungsbeilage von Levitra ist nämlich als mögliche Nebenwirkung von Taubheit die Rede. Levitra bzw. der Wirkstoff Vardenafil sollten aus diesem Grund nach dem jetzigen Wissensstand tatsächlich nur bei Erektionsstörungen eingesetzt werden.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag von ApoNet.de.

 

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