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Potenzmittel im Test: Diese Erkenntnisse hat ÖkoTest gesammelt

Erektionsstörungen haben laut heutigem Wissensstand zu 30 Prozent psychische und zu 70 Prozent körperliche Ursachen. In den meisten Fällen helfen dabei klassische Potenzmittel wie Levitra weiter. Doch wie effektiv sind eigentlich die Alternativen? ÖkoTest hat es getestet.

Potenzmittel im Test: Diese Erkenntnisse hat ÖkoTest gesammelt

ÖkoTest hat insgesamt 15 verschiedene Potenzmittel hinsichtlich ihrer Wirkung bei erektiler Dysfunktion untersucht. Darunter befanden sich acht rezeptpflichtige Medikamente, sechs Nahrungsergänzungsmittel und eine spezielle Diät, die auf Patienten mit Gefäßverengungen und Erektionsstörungen ausgelegt ist.

Wie die einzelnen Potenzmittel im Test abgeschnitten haben, erfahren Sie im folgenden Artikel. Zu welchem Mittel sollten Männer mit Erektionsstörungen letztendlich greifen? 

Die effektivste Therapie: PDE-5-Hemmer

Klassische, oral einzunehmende Potenzmittel machen bei Erektionsstörungen am meisten Sinn. Sie sind in ihrer Wirkung höchst potent und hinsichtlich der Einnahme absolut simpel (im Gegensatz zu anderen hier getesteten Potenzmitteln; doch dazu später mehr). Beispiele für solche PDE-5-Hemmer sind Levitra (Wirkstoff Vardenafil), Viagra (Wirkstoff Sildenafil), Cialis (Wirkstoff Tadalafil) und Spedra (Wirkstoff Avanafil).

PDE-5-Hemmer haben jedoch einen großen Nachteil: Sie dürfen nicht eingenommen werden, wenn man zusätzlich nitrathaltige Medikamente gegen Herzprobleme einnehmen muss. Werden beide Medikamente kombiniert, kann es zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall kommen.

Injektion: Alprostadil

Bei Alprostadil handelt es sich um ein körpereigenes Prostaglandin, das die glatte Muskulatur innerhalb des Penis relaxiert und dadurch die Durchblutung merklich verbessert. Die Folge: Die Erektionsfähigkeit wird deutlich gesteigert.

Die Darreichungsform wird jedoch viele interessierte Patienten abschrecken: Alprostadil wird entweder per Injektion direkt in den Schwellkörper gespritzt, oder aber per Applikator in die Harnröhre gegeben. Beide Darreichungsformen dürften eher unangenehm ausfallen.

Alprostadil ist deshalb nur für solche Patienten sinnvoll, bei denen PDE-5-Hemmer nichts bringen, oder aber die sie aufgrund von drohenden Wechselwirkungen nicht einnehmen dürfen.

Yohimbin: Das Naturprodukt

Yohimbin ist ein Alkaloid, das aus der Rinde des Yohimbebaumes gewonnen wird. Hierbei handelt es sich um ein Naturprodukt, das in der traditionellen afrikanischen Medizin bereits seit Jahrtausenden zu medizinischen Zwecken eingesetzt wird. Hierzulande gilt Yohimbin vor allem als Aphrodisiakum.

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Yohimbin die Durchblutung im Penis verbessern kann, sodass sich gleichzeitig die Erektionsfähigkeit verbessert. Da es sich hierbei allerdings um ein Naturprodukt handelt, kann man nie genau sagen, wie viel Wirkstoff in einer Portion enthalten ist. Außerdem ist die Wirkung von Yohimbin bei weitem nicht so stark wie die von pharmazeutischen PDE-5-Hemmern. Hinzu kommt, dass Yohimbin in Deutschland verschreibungspflichtig ist. An dieser Stelle kann man also gleich zu PDE-5-Hemmern greifen.

Bilanzierte Diät: Euviril

Diese spezielle Diätform eignet sich laut Entwickler vor allem für Patienten, die unter Gefäßverengungen und Erektionsstörungen leiden. Der Dreh- und Angelpunkt ist hierbei die Substanz L-Arginin.

L-Arginin setzt im Körper Stickstoffmonoxid frei, das den Blutdruck reguliert. Häufig wird Arginin als eine Art kleiner, rezeptfreier Bruder von richtigen PDE-5-Hemmern gehandelt. Das können wir so unterschreiben: Studien haben den Nutzen von L-Arginin bei Erektionsstörungen zwar bewiesen, im Vergleich zu PDE-5-Hemmern ist die Wirkung jedoch lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Als Nahrungsergänzungsmittel, das zusätzlich eingenommen wird, eignet sich L-Arginin jedoch hervorragend. Nicht nur für Patienten mit Erektionsstörungen, sondern für so gut wie alle Menschen, die auf ihre Gesundheit und insbesondere auf ihr Herz-Kreislauf-System achten.

Weitere Nahrungsergänzungsmittel

Weitere Nahrungsergänzungsmittel – wie zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe – machen bei Erektionsstörungen effektiv keinen Sinn. Der Hersteller verspricht zwar in den meisten Fällen einen gesundheitlichen Nutzen, gegen waschechte Erektionsstörungen kommen Nahrungsergänzungsmittel jedoch nicht an. Wer sich jedoch unausgewogen ernährt, für den können Nahrungsergänzungsmittel aus gesundheitlicher Sicht tatsächlich einen Mehrwert bieten.

Fazit: PDE-5-Hemmer bleiben unser Favorit

Wie man es auch dreht und wendet: PDE-5-Hemmer bleiben die Nummer eins bei Erektionsstörungen. Es gibt zwar auch andere Methoden, die weiterhelfen könnten, diese sind jedoch in den meisten Fällen nicht so effektiv wie PDE-5-Hemmer.

 

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